Gerhard Meier
Gerhard Meier feiert heute seinen 90. Geburtstag. In seinem Buch «Land der Winde» heisst es zu Beginn:
«Viele meiner Kollegen waren Macher. Und Gemachtes ist leichter nachzuvollziehen. Ich war ein Wesen, das aus der Müdigkeit kam. Vielleicht kommt auch das Massliebchen von dort?
Während viele meiner Kollegen Flüsse ausmassen, Seen, Tiefebenen, Historienbilder, Häuser und Herzen, zu schweigen von den Wegen, die zurückzuführen hätten (ins Paradies), schwang ich mich auf den schwarzen Schimmel, um hinter die sieben Berge zu entkommen, ins Sneewittchenland sozusagen; denn auf dem schwarzen Schimmel zu reiten – sei Kunst, sagte unsere Enkelin, als sie fünf, sechs Jahre alt war.»
Die heitere Melancholie einer hellwachen Müdigkeit weht uns aus Gerhard Meiers Romanen an, der man sich gerne hingibt. Danke!
«Viele meiner Kollegen waren Macher. Und Gemachtes ist leichter nachzuvollziehen. Ich war ein Wesen, das aus der Müdigkeit kam. Vielleicht kommt auch das Massliebchen von dort?
Während viele meiner Kollegen Flüsse ausmassen, Seen, Tiefebenen, Historienbilder, Häuser und Herzen, zu schweigen von den Wegen, die zurückzuführen hätten (ins Paradies), schwang ich mich auf den schwarzen Schimmel, um hinter die sieben Berge zu entkommen, ins Sneewittchenland sozusagen; denn auf dem schwarzen Schimmel zu reiten – sei Kunst, sagte unsere Enkelin, als sie fünf, sechs Jahre alt war.»
Die heitere Melancholie einer hellwachen Müdigkeit weht uns aus Gerhard Meiers Romanen an, der man sich gerne hingibt. Danke!
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