Muschg denkt über Blochers Rücktritt nach
Die NZZ druckte neulich einen Leserbrief von Adolf Muschg über die jüngste Entgleisung von Bundesrat Blocher ab. Darin fragt der Autor – leider etwas zu verklausuliert – warum Herr Blocher nicht endlich zurücktritt. Muschg schreibt: «Moritz Leuenberger hat mit dem Florett auf den Flegel reagiert. (…) Wenn in Japan ein Zug entgleist, tritt der Verkehrsminister zurück. Die Entgleisungen Herrn Blochers vermögen seiner Eignung als Justizminister nichts anzuhaben. Das nennt man eine robuste Demokratie. Muss man lernen, mit Fontane zu sagen: Legt‘s zum Übrigen?» Das muss man wohl, wenn man es nicht längst gelernt hat. Im Übrigen war die Politik von jeher ein Arkadien für Leute, denen daran lag, ihre Privatneurosen in aller Öffentlichkeit auszuleben.
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