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Un voeu

«La femme qui souhaite un enfant blanc comme la neige, rouge comme le sang, l‘obtient, mais elle meurt et l‘enfant est livré à une belle-mère.»

Simone Weil, La pesanteur et la grâce
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Die Liebe zu sich selbst

«Ce n'est pas parce que Dieu nous aime que nous devons l'aimer. C'est parce que Dieu nous aime que nous devons nous aimer. Comment s'aimer soi-même sans ce motif.
L'amour de soi est impossible à l'homme, sinon par ce détour.»

Simone Weil, La pesanteur et la grâce
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Selbsterkenntnis

Du kennst dich nicht; niemand kennt dich besser als du selbst.

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Der Regen und die Liebe

Der Regen und die Liebe: beide bringen die Erde zum Grünen.
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Umwege

Das Leben besteht aus Abschweifungen, es liebt die Umwege. Manche dauern ein Leben lang.
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Die Tischlampe

Deine Tischlampe brennt mit unauslöschlichem Gleichmut. Jede Nacht. Nimm sie dir zum Vorbild.
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La destruction du je

«Nous ne possédons rien au monde – car le hasard ne peut tout nous ôter – sinon le pouvoir de dire je. C‘est cela qu‘il faut donner à Dieu, c‘est-à-dire détruire. Il n‘y a absolument aucun autre acte libre qui nous soit permis, sinon la destruction du je.»

Simone Weil, La pesanteur et la grâce
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Unerinnerte Träume

Die unruhige Leere, die unerinnerte Träume hinterlassen. Woher rührt sie nur? Der Traum war da, ganz deutlich, hat sich aber vor dem Aufwachen wieder ins Gebiet seiner Entstehung zurückgezogen, dessen Grenze wir bei wachem Bewusstsein nie überschreiten werden. Der Traum bleibt unerreichbar, unauffindbar.
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Du am Fenster, nachts

Die bläulichen Schatten der Sträucher nachts im Schnee im Garten. Das Schneetreiben unter der Strassenlampe. Das heisere Bellen des Fuchses. Du am Fenster, träumend.
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Auf dem Nachhauseweg

Das Glitzern der Schneekristalle im Schein der Lampen auf dem Nachhauseweg, das Knirschen des Schnees unter meinen Schritten – liegt darin nicht mehr Wahrheit als in allen Geschichten über Leid und Tod?
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